Musikschule Klangwelten

Musikschule Klangwelten Content

Musizieren

»Eltern-Kind-Musizieren«

Kursleiterin: »Silvia Dierkes«. Für Kinder von etwa 1 – 3 Jahren.

Im gemeinsamen, lustvollen Erlernen von Liedern, Versen und Bewegungsspielen, aber auch im experimentellen Umgang mit der Stimme und mit einfachen Instrumenten wird dem Baby oder Kleinkind zusammen mit der Mutter, dem Vater oder einer anderen Vertrauensperson ein natürlicher Zugang zum Singen und zur bereichernden, farbenfrohen Welt der Musik eröffnet.

Während der spannenden Reise durch das Reich der Töne und Klänge wird ein Repertoire an musikalischen Spielmög­lichkeiten entwickelt, welches Eltern und ihre Kinder in vielen Alltagssituationen begleiten können.
Infos bitte telefonisch erfragen:    (05961)20 03 605.


»Minimusiker«

»Minimusiker« ist ein Kurs für Kinder ab etwa 4 Jahren. Hier können schon die Kleinsten mit vielen unterschiedlichen Instrumenten ein Gefühl für Musik entwickeln. Rhythmus-, Bewegungs- und Fingerspiele unterstützen die Basis des elementaren musikalischen Lernens. Elementare Musikbegriffe, Rhythmen und Instrumente werden durch das »musikalische -Tun« kennengelernt und altersentsprechend erweitert. Instrumente wie Xylophon, Glockenspiel, Klangbau­steine, Trommeln, kl. Gitarren (JelGi- Methode) und die unterschiedlichsten Orffschen Instrumente nutzen wir zur Begleitung unserer Lieder, Klangge­schichten oder Sprechrhythmen. Die Kinder kommen wöchentlich und sind in unserem Bewe­gungsraum musikalisch gut aufgehoben.


»Musiklu«

Inklusion ist zurzeit für den Tagesstätten- und Schulbereich ein großes Thema, aber wo findet sie in der Freizeit statt? Wo ist da die Selbstverständlichkeit jeden Wert- zu schätzen, so wie er ist. Keine Behinderung zu erschaffen, weil es ja eigentlich keine gibt, wenn wir unsere Gemeinsamkeiten so gestalten, dass jeder so sein darf, wie er ist.

Es ist gut, dass wir alle so verschieden sind, es ist wichtig, es zu erfahren, dass es gut ist. Es besteht eine musikalische Rhythmusgruppe für Kinder mit und ohne körperliche oder geistige Beeinträch­tigungen, im Alter ab 6 bis 10 Jahren.

Eine bunte Gruppe, die mit Bewegung, Instrumenten wie Trommeln, Glockenspiel, Xylophon und anderen Orffschen Klang­instrumenten gemeinsam Spaß am Musizieren hat. Der Bewegungsraum im Zentrum der Klangwelten bietet sich an, den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

Wir musizieren jede Woche einmal zusammen. Die JelGi-Methode bietet den Kindern dieser Gruppe die Möglichkeit, trotz ihrer Handicaps, Gitarre spielen zu lernen. Auch das Spielen der Blockflöte ist in der Fortgeschrittenen-Gruppe möglich.


»Die Jel Gi-Methode«

JelGi ist eine Möglichkeit, für Menschen mit Handicap und Kindern ab 2 Jahren, die Gitarre als Begleitinstrument zu spielen.

Die von Udo Zilkens entwickelte und international patentierte Methode ist universell einsetzbar in Freizeit, Kita, Hort, Schulen jeglicher Art, im Bereich von Musiktherapie und für das Musizieren mit Senioren.


»Musikzeit in Kitas, elementare Musikpädagogik«

Musik – ein Spiel mit allen Sinnen!

Das ist mein Leitfaden, der sich durch das gesamte Jahr im musikalischen Miteinander zieht. Über alle Sinne die Musik er-leben und gleichzeitig spielend Sinn-voll lernen. Kinder tasten, singen, horchen sich in die Welt, versuchen sie zu er- fassen und zu begreifen mit Auge und Ohr, Herz und Verstand. Das Musizieren hat eine große Bedeutung für das erfahrende Lernen.

Ich möchte Ihnen hier einen kleinen Einblick in die musikalische Erfahrungswelt der Kinder in meinen Gruppen beschreiben.
Im Anfang liegt der Zauber! Mit einem Ritual wie z.B. Liedern: „Sing sang song, wir fangen an!" oder „Nun beginnen wir mit Spiel und Kling und Klang" oder auch eine Sonnengrußmeditation, zeigt den Kindern ein „Willkommen", gibt Sicherheit, greift ihre Freude auf und eröffnet den Start zur ihrer besonderen Stunde.

Eine Stilleübung, ein er-hören verschie­dener Geräusche oder dem Ton der Klangschale zu lauschen ist für die Kinder besonders schwer auszuhalten. „Wann machen wir endlich Musik?" fragen sie. Das Hören, die Ruhe sind aber ein bedeutsamer Teil ihres musikalischen Lernens.

Alle klingenden Instrumente begeistern Kinder. Sie lernen sie ausgiebig kennen beim Singen, beim Sprechen, durch erraten und ertasten, durch ausprobieren und als musikalische Begleitung. Sprech-Rhyth­mus, ein Spaß, den alle Kinder lieben. Körperinstrumente kennenlernen, sprechen und gehen im Rhythmus, stoppen, wieder still sein! Der musikalische Begriff „Pause" wird über die Bewegung angebahnt.

Klangwelten – Klangweltenfest 2017
Zugabe! – Wir wollen mehr!

Der Trommelrhythmus gibt den Schritt vor. Laufen im Viertel-Takt, gehen nach Halben Noten, vielleicht wie ein Eisbär, tippeln nach Achtel-Noten, welches Tier läuft so? Tiere sind wunderbare Helfer, um Kindern musikalische Begriffe nahe zu bringen.

Töne haben Namen und man kann sie aufschreiben. Wir malen sie mit großen Bewegungen in der Luft, legen Noten mit Knetgummi, wir gestalten sie mit dem Körper: „Ich bin der Kopf", „ich bin der Hals". Wir malen draußen mit Straßenkreide Notenlinien und sind selber die Töne, die das Glockenspiel zum Klingen bringt. Wir legen Notenlinien und Notenschlüssel mit Seilen, legen Steine oder Knöpfe auf und zwischen Linien, bis wir irgendwann Noten schreiben und Schritt für Schritt auch verschiedene Töne kennenlernen, sie auf Glockenspiel, Metallophon oder Xylophon übertragen.

Langsam gehen wir dazu über schon ein kleines Orchester zu sein, zwei oder drei Gruppen spielen im Wechsel, gleichzeitig den Rhythmus halten und sich konzentrieren „wann bin ich dran". Eine Gruppe spielt Viertel, die andere spielt Halbe und die dritte Gruppe spielt die ganzen Noten.

Kinder lieben die sich wiederholenden Sprechrhythmen. Mit der Zeit schaffen sie es, unterschiedliche Sprechrhythmen, in 2-3 verschiedenen Gruppen gleichzeitig in unterschiedlichen Rhythmen zu sprechen. Das erfordert ein hohes Maß an Konzentration, aber es gelingt den Kindern.

Ein Begriff wird die Tonleiter sein. Über Bewegung und kneten, über Lieder auf Papier und letztendlich auf den Instrumenten erfahren und begreifen sie, dass Töne wie auf einer Leiter immer höher oder tiefer klettern bzw. klingen können. Wir machen Experimente mit Schwin­gungen in der Klangschale an der Gitarre oder an einem Gummiband, auf einem mit Luftballon bespannten Tontopf werden Töne sichtbar.

Klangwelten – Klangweltenfest 2017
Das war Spitze – Mehr davon!

Wir hören klassische Musik und bewegen und malen danach, nutzen sie zur Meditation mit Farben, Steinen und Tüchern. Endlos sind die kreativen Ideen und Möglichkeiten den Kindern musi­kalische Inhalte über all ihre Sinne zu vermitteln. Die Kinder bringen oft auch viele Ideen mit, die ich mit einfließen lasse. Jede Gruppe ist anders.

Durch Arbeitsblätter, die Spaß machen sollen und immer freiwillig sind, vertiefen sich manche Begriffe und Bilder der Musik. Als Trommelfan arbeite ich mit den Kindern sehr oft mit verschiedenen Trommeln, um neue Töne und Rhythmen kennen zu lernen. Kinder lieben Klanggeschichten, u.a. mit der Trommel. Es ist faszinierend, wie sehr sie sich dabei konzentrieren und in die Trommelgeschichte eintauchen.

Meine Idee von Musik ist, die große, angeborene Freude der Kinder an Musik aufzugreifen, zu erhalten, zu fördern und ihnen darüber Grundbegriffe der Musik zu vermitteln. Mein Grundsatz ist: Musik als Ausdruck für Begeisterung, Leben-digkeit und für alle Gefühle und: Musik ist ein Weg zur inneren Ausgeglichenheit.

Wenn Sie sich Musik für Ihre Kinder so vorstellen können, würde ich mit Ihren Kindern gerne eine Schnupperstunde gestalten. Der Termin wird dann in Absprache mit dem Kindergartenteam bekannt gegeben.